Trip durch Portugal
Mit dem Rucksack, Bus und Bahn durch Portugal - von Lissabon nach Faro (über Cascais, Vila Nova de Milfontes, Sagres und Lagos) in 13 Tagen.
Mit gebuchtem Hinflug nach Lissabon (Westen) und Rückflug von Faro (Süden), großen Rucksäcken und bewaffnet mit einem englischen Reiseführer der Firma “Lonely Planet” über Portugal (der sehr hilfreiche kleine Stadtpläne, Unterkunft- und Essenstipps und Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Orten beinhaltete) und einem detaillierten Stadtplan von Lissabon, starteten wir zu zweit unsere 13-tägige Tour durch Portugal, in der wir insgesamt 6 verschiedene Städte/Orte bereisten - von der Hauptstadt über einen Partyort bis hin zu einem kleinen Fischerdorf. Dabei sahen wir wirklich einiges von diesem Land, in dem man - auch auf Grund der Vergangenheit als Kolonialmacht - allen möglichen Nationalitäten begegnet. Preislich war es sehr ähnlich wie bei uns. Wetter war angenehm mit Temperaturen zwischen 22 und 30 Grad.
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Tag 1-3 (27.-29. August)
Mit den immer leicht verspäteten German Wings Fliegern von München nach Köln/Bonn und dann von dort nach Lissabon (A). Nach der abendlichen Ankunft und dem Einmieten in ein kleines Hostel namens “Sweet Home” im Stadtzentrum im 3. Stock eines Hauses, besichtigten wir nachts gleich noch die Altstadt der Hauptstadt Portugals.
Den ersten wirklichen Tag in Portugal nutzten wir um ohne Führer Lissabon zu besichtigen. Zuerst ging es auf das Castelo de São Jorge. Von dort hatte man einen super Blick über die ganze Stadt. Dann streiften wir durch die Stadt und sahen einige Kirchen, einen kleinen Park und fuhren mit der traditionellen Straßenbahn Linie 28 durch die Altstadt. Abends ging es ins Stadtviertel Bairro Alto (Oberstadt), welches für ihr Nachtleben bekannt ist.
Am zweiten Tag ging es dann mit Reiseführer und Plan zuerst auf das Expo98-Gelände. Dort sahen wir die längste Brücke Europas Ponte Vasco da Gama, die eine 17 kilometer lange Autobahnbrücke über den Tejo ist und den Norden mit dem Süden Portugals verbindet, den Aussichtsturm Torre Vasco da Gama (145m hoch) und besichtigten das zweitgrößte Ozeanarium der Welt das Oceanário de Lisboa.
Hierauf fuhren wir mit der Metro und der Straßenbahn weiter in den Stadtteil Belem. Hier gab es unter anderem das Hieronymiten-Kloster, das Denkmal der Entdeckungen und den Turm von Belem zu sehen. Abends dann wieder Cocktails und Straßenparty im Bairro Alto.
Tag 4-5 (30.-31. August)
Nach so viel Kultur ging es nach Cascais (B) (halbe Stunde westlich von Lissabon) zum Relaxen. Nach dem Strandaufenthalt gingen wir zum Boca do Inferno, einer vom Meer unterspülten Steilküste. Abends genossen wir von einem Irish Pub aus, das kostenlose Open Air Konzert der portugiesischen Girlgroup “Just Girls”. Am Tag darauf nahm uns ein österreichischen Päarchen ein Stück mit und wir konnten den Tag an den Stränden von Guincho (wunderschöne Surferstrände) genießen. Abends trat der portugiesiche Superstar “Tony Carreira” als letzter Akt der “Festas do Mar” Open Air auf. Das Konzert endete mit einem spektakulären Feuerwerk.
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Tag 6-7 (01.-02. September)
Mit dem Zug von Cascais zurück nach Lissabon und von dort dann mit einem Rede Expressos-Bus in 3,5 Stunden in das verschlafene 4000-Seelen-Fischerdörfchen Vila Nova de Milfontes (C) an der Westküste Portugals. Nach einer Dorf- und Küstenbesichtigung, dem Genießen des Sonnenuntergangs auf einer Klippe direkt am Atlantik, endete der Abend sehr ruhig, weil nichts los war. Wir hatten sogar leichte Probleme ein offenes Restaurant zu finden.
Der Strandtag an der Mündung des Rio Mira in den Atlantik (direkt beim Ort) war sehr erholsam, obwohl das Wasser auch hier nur 16-18 Grad hatte. Abends genossen wir alkoholhaltige Cocktails die mit frisch gepressten Fruchtsäften gemixt wurden.
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Tag 8-11 (03.-06. September)
Zwei Tage in dem wunderschönen, aber sehr ruhigen Dörfchen reichten und wir erreichten nach 2 Stunden Busfahrt die Algarve (Südlichste Region des Landes) und quartierten uns in einer Pension im Stadtzentrum des Touristen-Ortes Lagos (D) ein. Nach einem Rundgang durch den Ort, nutzten wir die dortigen Partymöglichkeiten und pilgerten durch die zahlreichen Bars.
Da wir jetzt mal wieder was von Portugal sehen wollten, machten wir erst einen kurzen Abstecher auf den Fischmarkt in Lagos und fuhren dann zu dem leicht außerhalb liegenden Zoo von Lagos, der klein aber trotzdem schön war. Abends ging es in die Red-Eye-Bar und zu sehr später Stunde in die “Absacker”-Bar Grand Cafe.
Am nächsten Tag siedelten wir in ein Hostel um, in dem hauptsächlich Australier und Neuseeländer einquartiert waren. Nach dem Ausnüchtern am Strand und dem gemütlichen Pilgern durch die Straßen, wurde mit denen dann noch im Hostel bis 24 Uhr auf der Terrasse gesessen.
Weiter gings mit einem Ausflug nach Sagres (E) nahe Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Hier gab es das auf einem 1000m langen und 300m breiten Felsen gebaute Fort “Fortaleza de Sagres” (von dem allerdings nur noch der Turm und Mauern erhalten erhalten sind. Abends ging es dann zum Abschied aus Sagres noch auf eine Bartour mit den anderen Hostelbewohnern.
Tag 12-13 (07.-08. September)
Am vorletzten Tag des Trips erreichten wir nach 2 Stunden Zugfahrt Faro (F). Hier gab es nicht so viel interessantes zu sehen, außer den Lautsprechern, die die ganze Fußgängerzone mit Musik beschallten. Danke des Tipps unseres Reiseführers aßen wir abends in der Pizzeria “La Pizza”, in der wir mit hausgemachten Pizzas verwöhnt wurden. Dann war der Urlaub schon wieder vorbei und es ging am nächsten Tag zum Flughafen in Faro. Von dort aus flogen wir über Dortmund wieder zurück nach München.
Urlaubsfotos:










